Haarausfall: Was können Männer dagegen tun?

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Bei circa 70 Prozent der Männer beginnt früher oder später die Glatzenbildung. Weil aber nicht jeder mit Glatze so sexy aussieht wie Bruce Willis, möchte Mann den Haarausfall so lange wie möglich hinausziehen. Weil die Glatzenbildung bei den meisten erst mit zunehmendem Alter auftritt, ist der verstärkte Haarausfall für viele ein Anzeichen des Alterns.

Dies ist ein weiterer Aspekt sich gegen Geheimratsecken und den kahlen Oberkopf zu wehren. In Drogerien, Apotheken und Supermärkten werden zahlreiche Mittel angeboten, die den Haarausfall stoppen sollen oder sogar einen neuen Haarwuchs versprechen.

Ursachen für Haarausfall bei Männern?

Um gegen den Haarausfall bei Männern vorgehen zu können, müssen zunächst die Ursachen bekannt sein.

  • Der wahrscheinlichste Grund für den Verlust des Haupthaars liegt im erblich bedingten Haarausfall, der bei gut zwei Dritteln der männlichen Bevölkerung früher oder später einsetzt. Dieser Haarausfall kann durch Medikamente, die zum Beispiel Finasterid enthalten aufgehalten werden. Haarwuchsmittel helfen gegen den erblich bedingten Haarausfall nur bedingt.
  • Ein weiterer Grund für Haarausfall der Männer kann in einer falschen Ernährung liegen. Durch zuwenig Proteine, Vitamine und Mineralstoffe wird der Haarausfall begünstigt. Eine ausgewogene Ernährung kann die Glatzenbildung bei vielen Männern hinauszögern.
  • Eine häufige Ursache für den Haarausfall ist die Blutarmut. Weil Eisen zur Blutbildung beiträgt, sollte in diesem Fall auf eine eisenreiche Ernährung geachtet werden.

Wer nicht unter erblich bedingtem Haarausfall leidet und sich ausgewogen ernährt, bei sich aber dennoch eine zunehmende Glatzenbildung feststellt, der sollte vorsichtshalber den Arzt aufsuchen. Denn Erkrankungen können ebenfalls für den Haarausfall verantwortlich sein. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, sollte sich ebenfalls bei seinem Arzt erkundigen, ob sie die Ursache für eine zunehmende Kahlheit bilden können.

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Haarausfall bei Männern

Was hilft gegen Haarausfall?

Bei erblich bedingtem Haarausfall werden sowohl von der Kosmetikindustrie als auch von der Arzneimittelindustrie zahlreiche Produkte angeboten. Während die diversen Shampoos, Salben und Lotions die Kopfhaut von außen anregen und die Durchblutung fördern, sind auch Medikamente im Handel, die mithilfe der Wirkstoffe Finasterid oder Alfatradiol den Haarausfall stoppen.

Wichtig vor der Einnahme von Medikamenten ist jedoch immer eine Rücksprache mit dem Arzt, denn jedes Arzneimittel hat Nebenwirkungen. Die Vor- und Nachteile einer Einnahme sollten stets mit dem Arzt abgesprochen werden.

  • Ein bekanntes Shampoo, das die Kopfhautdurchblutung fördert und dadurch das Haarwachstum von außen anregt, ist zum Beispiel Alpecin. Es enthält einen Wirkstoffkomplex aus Koffein, Niacin und Zinksalzen.
  • Ein Medikament, das den Wirkstoff Finasterid enthält und somit zur Verlangsamung von Haarausfall beiträgt, ist Propecia. Vor dem Kauf ist jedoch wegen eventueller Nebenwirkungen der Arzt zu befragen.
  • Der Wirkstoff Alfatradiol, der ebenfalls den Haarausfall bei Männern stoppen kann, ist in Pantostin enthalten. Dieses Medikament dient der äußerlichen Anwendung. Doch auch hier sollte vor dem erstmaligen Auftragen ein Mediziner zurate gezogen werden.

Welche Haarwuchsmittel gibt es?

Obwohl unzählige Haarwuchsmittel auf dem Markt sind, gibt es nur einen einzigen Wirkstoff, der in manchen Fällen nicht nur den Haarausfall stoppt, sondern auch das Haarwachstum anregt. Der Wirkstoff Minoxidil stoppt den Haarausfall und regt nach ein paar Monaten den Haarwuchs wieder an.

Allerdings führt Minoxidil nicht bei jedem zum Erfolg. Auch ist der neuerliche Haarwuchs auf die Scheitelgegend beschränkt. An den Schläfen konnten bisher keine Erfolge erzielt werden. Erste Ergebnisse machen sich erst nach circa vier Monaten bemerkbar. Sichtbare Verbesserungen stellen sich nach etwa einem Jahr ein.

Es kann nur eine Fläche von drei bis zehn Zentimetern Durchmesser erfolgreich behandelt werden. Das beste Ergebnis wird bei dunkelhaarigen Männern unter 50 Jahren erzielt. Der Wirkstoff Minoxidil ist im Arzneimittel Regaine enthalten, das übrigens nur äußerlich angewendet wird.

Haartransplantation

Wer unter erblich bedingtem Haarausfall leidet und durch keines der oben genannten Mittel eine Verbesserung erzielen konnte, kann sich als letzte Alternative zur unvermeidlichen Glatze Gedanken zu einer Haartransplantation machen. Die Kosten einer Haartransplantation liegen zwischen 2.000 und 10.000 Euro.

Bei der Haartransplantation werden Haare vom Hinterkopf entweder einzeln oder in Haarstreifen entnommen und vorne, wo sich das Haar bereits zu lichten beginnt, wieder eingepflanzt. Die Haarverpflanzung verläuft nicht immer zufriedenstellend.

Es kann durch eine zu regelmäßige Einpflanzung der Haare ein künstliches Aussehen entstehen. Werden zu viele Haare aufeinmal am Hinterkopf entnommen, kann es zu einer unschönen Narbenbildung kommen. Vor- und Nachteile der Haartransplantation sollten unbedingt gegeneinander abgewägt werden.

Haarwachstum anregen: welche Haarwuchsmittel gibt es für Männer?

Weil circa 70 Prozent der männlichen Bevölkerung irgendwann mit der angehenden Glatze zu kämpfen hat, ist das Thema Haarwuchsmittel für viele eine wichtige Angelegenheit. Wer merkt, dass sich die Haare an den Schläfen zu lichten beginnen oder dass der Oberkopf langsam kahl wird, macht sich Gedanken, wie er das spärliche Haarwachstum anregen kann.

Im Handel werden zu diesem Problem viele unterschiedliche Shampoos, Medikamente und Wundermittel angeboten. Und aus dem Überlieferungsschatz der Großeltern sind zahlreiche Hausmittel bekannt.

Haarwachstum bei Männern

Normalerweise lebt ein Kopfhaar circa sieben Jahre. Bei Männern, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, ist diese Lebensphase jedoch stark verkürzt. In seinem Lebenszyklus wächst das Haar täglich circa drei Millimeter.

Die Wachstumsphase ist genetisch bedingt und dauert zwischen zwei und vier Jahren. Nach einer kurzen Übergangsphase erfolgt eine Ruhezeit des Haares in der es nicht mehr wächst. Nach dieser Zeitspanne fällt das Haar aus.

Auch die Ruhephase ist bei jedem Mann unterschiedlich lang. Ist diese Periode vorüber, wächst aus dem Haarfollikel ein neues Haar und der Zyklus beginnt von vorne. Aus einem Haarfollikel kann etwa zehnmal ein neues Haar wachsen, danach stirbt der Follikel ab.

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Das Haarwachstum anregen

Natürliche Haarwuchsmittel

Natürliche Haarwuchsmittel können das Haarwachstum zwar nicht beschleunigen, aber sie können die Durchblutung der Kopfhaut anregen und auf diese Weise zu einer längeren Lebensphase des einzelnen Haares beitragen. Zu den natürlichen Haarwuchsmitteln zählen folgende Hausmittel:

  • Die einfachsten Tipps, um das Haarwachstum anzuregen sind eine gründliche Kopfhautmassage während des Haarewaschens und ein ausgiebiges Bürsten der Haare jeden Morgen. Durch beide Maßnahmen wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, was zur Verlängerung der Lebensphase der Haare beiträgt.
  • Auch die Ernährung trägt dazu bei, das Haarwachstum anzuregen. Wer viel Fisch isst, Milchprodukte und Sojabohnen zu sich nimmt, der führt dem Körper die für das Haarwachstum notwendigen Proteine zu. Der Mineralstoff Zink, der ebenfalls für das Wachsen der Haare notwendig ist, befindet sich in Sonnenblumenkernen, Innereien, rotem Fleisch, Nüssen und Muscheln.
  • Weil auch das Vitamin D dem Haarwachstum förderlich ist, ist der Sommerurlaub im sonnigen Süden ein wahres Wundermittel für die Haare. Denn die UV-Strahlen fördern die Bildung von Vitamin D und tragen somit zum gestärkten Haarwachstum bei.
  • Zusätzlich hilft ein Power-Mix, der sich aus einem Löffel Weizenkeimöl, einem Löffel Honig und der gleichen Menge Bierhefe zusammensetzt. Alle drei Zutaten werden in ein Joghurt gerührt und sollten täglich zum Frühstück verzehrt werden.
  • Von außen kann die Kopfhautdurchblutung durch eine Spülung mit Rosmarinwasser nach der Haarwäsche angeregt werden.

Haarwuchsmittel gegen Haarausfall

Während von der Kosmetikindustrie zahlreiche Mittel angeboten werden, die den Haarausfall laut Testergebnissen der Stiftung Warentest nicht effektiv stoppen können, haben sich in der Arzneimittelindustrie drei Stoffe als wirksam erwiesen.

  1. Durch die Stoffe Finasterid und Alfatradiol wird der erblich bedingte Haarausfall gestoppt. Beide Wirkstoffe vermindern die Bildung des Hormons, das für den Ausfall der Haare verantwortlich ist. Finasterid oder Alfatradiol sind in den Arzneimitteln Propecia beziehungsweise Pantostin enthalten.
  2. Minoxidil ist ein Wirkstoff, der die Durchblutung der Kopfhaut fördert, den Haarausfall stoppt und nach circa vier Monaten auch ein neues Haarwachstum in Aussicht stellt. Dieser Stoff ist in dem Arzneimittel Regaine enthalten. Regaine dient der äußerlichen Anwendung. Es kann nur das Haarwachstum am Oberkopf anregen und hilft nicht gegen Geheimratsecken. Auch stellen sich sichtbare Erfolge erst nach circa 12 Monaten ein. Das Haarwachstum wird nur dann angeregt, wenn der Haarausfall weniger als zehn Jahre zurückliegt. Die besten Ergebnisse zum neuerlichen Haarwachstum werden bei dunkelhaarigen Männern erzielt, die nicht älter als 50 Jahre sind. Die lichte Stelle sollte nicht größer als zehn Zentimeter im Durchmesser sein.

Fazit: Weder von den Hausmitteln zur Anregung des Haarwuchses noch von den Haarwuchsmitteln, die im Handel erhältlich sind, sollten Wunder erwartet werden.

Natürliche Haarwuchsmittel tragen immer nur zu einem gesteigerten Haarwuchs bei, sie kurbeln keinen neuen Haarwuchs an. Wirksame chemische Haarwuchsmittel weisen oft Nebenwirkungen auf und bringen auch nur bedingt Erfolge, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.

Was hilft gegen Schuppen?

Wenn sich ein weißer Schuppenstaub auf der Schulter breitmacht, sieht das äußerst unschön aus. Es verschreckt neue Kontakte und widert selbst alte Bekannte an. Aber auch für den Betroffenen sind die Schuppen unangenehm. Denn häufig geht der weiße Schnee, der auf eine trockene Kopfhaut zurückzuführen ist, mit erheblichem Juckreiz einher.

Um selber nicht unter der weißen Pracht zu leiden und von anderen nicht gemieden zu werden, muss bei Schuppen schnellstens Abhilfe geschaffen werden.

Shampoo gegen Schuppen

Die Kosmetikindustrie bietet zahlreiche Shampoos gegen Kopfschuppen an. Anti-Schuppen-Shampoos sorgen nicht nur für die Reinigung der Kopfhaut, sondern wirken gleichzeitig antibakteriell und hautberuhigend. Weil sie durch eine Veränderung des pH-Wertes der Haut in das natürliche Gleichgewicht eingreifen, sollten sie nicht zur Dauerlösung gegen Schuppen werden.

Wichtiger ist es die Ursache für die weiße „Pracht“ zu ergründen. Weniger ist beim Haarewaschen oft mehr. Weil zu viele Haarwasser und Stylingprodukte für das Austrocknen der Kopfhaut und eine daraus resultierende Schuppenbildung verantwortlich sein können, sollte auf die Anwendung von allzu vielen Pflegeprodukten verzichtet werden.

Anti-Schuppen-Shampoos sollten nur der schnellen Lösung dienen. Eine dauerhafte Anwendung ist nicht empfehlenswert.

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Was hilft gegen Schuppen?

Hausmittel gegen Schuppen

Schon zu Großvaters Zeiten war das Problem von Schuppen und trockener und gereizter Kopfhaut bekannt. Daher finden sich auch unter den Hausmitteln viele Mixturen, um dem weißen Staub Einhalt zu gebieten.

  • Ein selbst gemachtes Anti-Schuppen-Shampoo setzt sich aus einem Eigelb und dem Saft einer halben Zitrone zusammen. Der Eidotter wird mit dem Zitronensaft vermischt und auf das nasse Haar gegeben. Die Mixtur muss gut einmassiert werden und sollte mindestens drei Minuten einwirken. Danach wird das Zitronen-Ei-Shampoo mit lauwarmem, klarem Wasser gründlich ausgespült.
  • Damit sich die gestresste, trockene Kopfhaut beruhigen kann und die notwendige Feuchtigkeit nachtanken kann, wird sie über Nacht mit Olivenöl behandelt. Das Öl wird vorsichtig in die Kopfhaut einmassiert. Dann wird das Haar mit einer Haushaltsfolie abgedeckt und um den Kopf wird ein Handtuch gewunden. Am nächsten Morgen wird das Öl mit einem milden Babyshampoo ausgewaschen.
  • Auch ein selber hergestelltes Haarwasser kann gegen die Schuppenbildung helfen. Für das Haarwasser wird eine Handvoll Brennnesselblätter gesammelt. Die Blätter werden in eine Teekanne gegeben und anschließend wird ein halber Liter Apfelessig zum Kochen gebracht. Der kochende Obstessig wird über die Brennnesselblätter gegossen und mindestens zehn Minuten stehen gelassen. Nach dieser Zeit werden die Nesselblätter entfernt und das Haarwasser kann verwendet werden.
  • Ein häufig genanntes Hausmittel gegen Schuppen ist auch das Teebaumöl. Dabei ist jedoch zu beachten, dass einige Menschen auf Teebaumöl allergisch reagieren. Vor der Anwendung sollte daher ein kleiner Test erfolgen. Wer nicht allergisch gegen Teebaumöl ist, der mischt circa 20 Tropfen des Öls mit einem milden Haarshampoo und wäscht mit dieser Mixtur wie gewohnt seine Haare.

Weitere Mittel gegen Schuppen

Zusätzlich zu den selbsthergestellten Hausmitteln gibt es ein paar Tipps, die beim Eindämmen der Schuppenbildung helfen können. Weil jede Hautirritation eine Ursache hat, kann die Schuppenbildung sowohl in einer falschen Ernährung begründet sein, wie auch in der Einnahme von Medikamenten, die das Austrocknen der Kopfhaut fördern.

Hormonelle Umstellungen können für eine übermäßige Talgproduktion und eine daraus resultierende Schuppenbildung verantwortlich sein, oder Stress und häufiger Temperaturwechsel bedingen das Entstehen von Schuppen. Wer die Ursache für seine Kopfschuppen erkannt hat, kann auf ganz natürlichem Weg Abhilfe schaffen.

  • Hormonell oder krankheitsbedingter Schuppenbefall sollte stets vom Arzt begutachtet und behandelt werden.
  • Ist Stress der Faktor, der für den weißen Schnee verantwortlich ist, muss er beseitigt werden.
  • Wer in seiner Ernährung Mängel entdeckt, der sollte bei einer vermehrten Schuppenbildung darauf achten, dass er ausreichend Zink zu sich nimmt. Zink ist in Haferflocken, Hühnerfleisch und Meerestieren reichlich enthalten.
  • Der Alkoholgenuss sollte eingeschränkt werden und statt übermäßigem Kaffeetrinken, sollte öfter auf einen Kräutertee zurückgegriffen werden.
  • Wichtig sind Vitamine und Mineralstoffe.
  • Schädlich können sich Zucker und Weißmehlprodukte auswirken.