Shisha Rauchen- der neue alte Trend

Wahrscheinlich wurde die Wasserpfeide im 15. und 16. Jahrhundert im Persischen Reich erfunden. Seitdem erfreut sie sich wechselnder Beliebtheit. Speziell in Mitteleuropa ist sie zwar nie verschwunden, hat aber ein Randdasein geführt. Das hat sich im Laufe der 2000er-Jahre geändert. Langsam aber sicher hat der Shisha-Trend eingesetzt, den wir auch heute noch erleben. Speziell jugendlichen können dem Shisha-Rauchen viel abgewinnen. Mit Freunden in der Shishabar genießen Sie Abende und ziehen abwechselnd an der blubbernden Wasserpfeife. Wasserpfeifen unterscheiden sich in einigen wesentlichen Punkten von Zigaretten. Sie sind aber, glaubt man den Experten, trotzdem nicht unbedenklich. Ein Trend, der auch die eine, oder andere Schattenseite hat.

Shisha

Die Shisha besteht aus einem Glasbehälter, auf dem über einem Stück Kohle Tabak erhitzt wird. Zieht man am Schlauch, entsteht ein Unterdruck, der den Tabakrauch durch ein Rohr nach unten zieht, wo er unter Wasser austritt. Er steigt auf und wird eingeatmet. Der Rauch ist durch das Wasser gekühlt und heller, als der bläuliche Zigarettenrauch. Auch der Geruch unterscheidet sich stark. Der Shisha Tabak ist deutlich feuchter, als andere Tabaksorten. Neben dem Rohtabak finden sich darin auch Glycerin und Aromen, die einerseits für den weißen Dampf und andererseits für den süßlichen Geruch sorgen. Insgesamt entsteht eine Mischung aus Rauch und Dampf, die mehr Volumen hat, als bei Zigaretten, oder Pfeifen und durch das Wasser stark abgekühlt ist. Damit ist auch das Erlebnis ganz anders, als beim Zigarettenrauchen. Man inhaliert größere Mengen kalten Rauchs. Gleichzeitig raucht man Shisha fast ausschließlich in Gesellschaft.

Shisha Rauchen- der neue alte Trend auf men-styling.de
Seit dem 15., oder 16. Jahrhunder wird die Shisha geraucht

Jugendkultur

Damit hat die Sisha einen Platz in der Jugendkultur eingenommen. Man trifft sich in der Shishabar, versammelt sich um eine der Wasserpfeifen und verbringt einen Abend mit Freunden. Kritiker sehen hier aber eine Gefahr. Während auf der einen Seite das Tabakrauchen in Form von Zigaretten ständig abnimmt, steigt die Zahl der Konsumenten von Wasserpfeifen. Durch die hohe Menge an Rauch nimmt man das Vielfache dessen auf, das man bei einer Zigaretten inhalieren würde. Durch die Aromastoffe im Tabak wirkt er fruchtig und ist ideal als Einstieg in das Rauchen. Da der Rauch durch das Wasser gezogen wird entsteht der Eindruck, dass Schadstoffe gefiltert werden. Das ist tatsächlich auch richtig, allerdings bleiben immer noch sehr viele schädliche Substanzen im Rauch. Auch das Suchtpotential ist beim Shisharauchen durchaus gegeben. Insgesamt kann man die Wasserpfeife also ähnlich kristisch sehen, wie Zigaretten.

Seltenes Vergnügen

Dagegen spricht allerdings, dass die Wasserpfeifen normalerweise nicht öfter als einmal pro Woche in Betrieb gehen. Während also Raucher Tag für Tag immer wieder eine Zigarette anzünden, kommen Shisharaucher Tagelang ohne Wasserpfeife aus. Der gesellige Teil steht im Vordergrund und das Raucher der Shisha ist eben ein Teil der Kultur. Trotzdem sollte man gut überlegen, ob man mit dem Konsum von Wasserpfeifen beginnt. Auch wenn die gesundheitlichen Gefahren aus genannten Gründen geringer sein können, als bei Zigaretten, besteht grundsätzlich kein Unterschied. Es macht also Sinn, Alternativen zur Sisha zu suchen. Eine gute Alternative ist eine E Shisha. Eine E Shisha, oder E Zigarette ist eine grundsätzliche Alternative zu Tabak. Statt Rauch wird bei solchen Geräten nur Dampf inhaliert. Der Dampf entsteht dadurch, dass eine Flüssigkeit, das Liquid, über einen heißen Draht erhitzt wird und verdampft.

Shisha Rauchen- der neue alte Trend auf men-styling.de
Die Wasserpfeife ist heute weit verbreitet und ein Teil der Jugendkultur

Gesund oder Ungesund

Dabei fallen die schädlichsten Teile des Zigaretten und Shisha-Rauchs weg. Die Stoffe, die beim Verbrennen von Tabak entstehen und die nachweislich gesundheitsschädlich und krebserregend sind, gibt es bei der E Shisha nicht. Aus aktueller Sicht scheinen die E Zigaretten keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu haben. Allerdings ist es in jedem Fall besser weder E Shishas, noch Shishas zu rauchen. Bei der elektrischen Alternative fehlen noch Erfahrungswerte und Langzeitstudien. Dass Tabakrauch in jedem Fall ungesund ist, ist schon heute eine wissenschaftliche Tatsache. Die beste Variante ist es also, weder Shisha, noch E Shisha zu rauchen. Möchte man darauf nicht verzichten ist die E Shisha die weniger schädliche Alternative. E Zigaretten werden oft von Rauchern als Alternative zur Zigarette eingesetzt. Dabei ist oft das andere Gefühl und das höhere Volumen des Dampfes ein Problem. Beim Shisha Rauchen, wo ja auch normalerweise ein hoher Anteil an Dampf im Rauch enthalten ist, ist der Umstieg unproblematisch.

Shisha Rauchen- der neue alte Trend auf men-styling.de
Der Dampf der E Shisha fühlt sich genauso an, wie der Rauch aus der Shisha

Praktisch

Ein weiterer Vorteil der E Shisha ist der geringe Aufwand. Der Akkuträger muss regelmäßig geladen werden und Verschleißteile müssen ausgewechselt werden. Ansonsten kann die E Shisha mit wenigen Handgriffen in Betrieb genommen werden. Außerdem muss man sich mit seinen Freunden nicht auf eine Geschmacksrichtung einigen. Man kann mehrere E Shishas verwenden und kann so auch unterschiedliche Geschmacksrichtungen an einem Abend probieren. Statt Kohle anzuheizen und Tabak nachzulegen kann man mit der E Shisha lange und ohne Aufwand den Dampf inhalieren. Den Trend zur Sisha sehen Gesundheitsexperten durchaus kristisch. Der aromatisierte Tabak verleitet auch Jugendliche zur Konsumation. Als Einstieg in das Rauchen ist die Wasserpfeife auf dem Weg, die Zigarette abzulösen. Wer selbst Shisha raucht sollte daher darauf achten, nicht zu häufig zu rauchen. Für das private Umfeld ist eine E Shisha eine echte Alternative, spart Aufwand und punktet dadurch, dass auch kein Tabakrauch inhaliert werden muss.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.