Augenbrauen zupfen – Anleitung für Männer

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Mann muss nicht aussehen wie Theo Waigel sondern sollte auf sein Äußeres, sprich die Form seiner Augenbrauen achten. Während sich bei manchen Männern der Haarwuchs über dem Auge in Grenzen hält, haben andere mit wild wuchernden Haaren zu kämpfen. Von einem Bogen über dem Auge ist oft nicht mehr viel zu erkennen.

Weil ein unförmiges Gestrüpp über den Augen jedoch ungepflegt aussieht, muss dem Urwald Einhalt geboten werden. Dies geschieht am effektivsten durch Augenbrauen Zupfen. Männer sollten hierbei beachten, dass weniger oft mehr ist. Das heißt, es sollte die natürliche Form der Braue beibehalten werden und nur die überflüssigen Haare entfernt werden.

Die richtige Form für Männer Augenbrauen

Weil bei Männern die Augenbraue nur wenig geschwungen ist, müssen nur die Haare gezupft werden, die die natürliche Form der Augenbraue überwuchern. Hierbei gilt, der leicht geschwungene Bogen passt zu jeder Gesichtsform. Wer versucht, zuviel Schwung in seine Brauen zu zaubern, wirkt schnell gekünstelt.

Allgemein gilt: Je größer das Gesicht ist, umso kräftiger darf der Haarbogen über den Augen sein. Zu beachten ist, dass bei einer hellen Haarfarbe und dunklen Augenbrauen der Bogen nicht allzu breit sein sollte, da er sonst die Augen scheinbar erdrückt.

Für jede Form und Haarfarbe ist wichtig, dass Augenbrauen zwei Bögen sind, die über den Augen liegen. Das heißt, sie beginnen innen auf der Höhe des inneren Augenwinkels und enden an der Gesichtsaußenseite, auf Höhe des äußeren Augenwinkels.

Alle Haare, die darüber hinauswachsen, sich auf dem Nasenrücken oder der Schläfe befinden, sollten entfernt werden.

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Augenbrauen zupfen

Anleitung zum Augenbrauen Zupfen

Die Anleitung zum Augenbrauen Zupfen für Männer ist einfach und kann von jedem in Heimarbeit mithilfe eines Spiegels und einer Pinzette selber durchgeführt werden. Beim Kauf der Pinzette sollte darauf geachtet werden, dass sie zwei abgeschrägte Enden aufweist, weil sich damit die Haare leichter greifen lassen.

  • Zuerst werden die Haare, die zwischen den Brauenbögen sprießen, gezupft. Dazu wird mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand die Haut um das zu zupfende Haar auseinandergezogen, sodass sie angespannt und straff ist.
  • Dann greift die rechte Hand mit der Pinzette das Haar möglichst weit unten am Haaransatz und es wird mit einem schnellen Ruck in Wuchsrichtung herausgezogen.
  • Vom Nasenrücken wird sich langsam bis auf Höhe des inneren Augenwinkels durchgearbeitet.
  • Wenn die Haare zwischen den Brauenbögen entfernt sind, wird alles, was zu weit nach außen über die Höhe des äußeren Augenwinkels wuchert, ausgezupft.
  • Zum Schluss wird mithilfe der Pinzette dafür gesorgt, dass unter dem Brauenbogen keine einzelnen Haare sprießen. Über der Augenbraue wird nie gezupft.

Weitere Tipps für das Zupfen der Augenbrauen

Weil das Augenbrauen Zupfen auch bei Männern nie ohne Schmerzen abgeht, gibt es nachfolgend ein paar Tipps, die das Entfernen der überflüssigen Haare erleichtern.

  • Wer sich vor dem Zupfen der Augenbrauen eine warme Dusche gönnt, erweitert die Poren. Dadurch können die Haare leichter herausgezogen werden und das Zupfen ist weniger schmerzhaft.
  • Wird nach dem Zupfen der Brauen die Haut mit einem Eiswürfel gekühlt, können Rötungen und Schwellungen vermieden werden und auch der Schmerz lässt schneller nach.
  • Ein wenig Feuchtigkeitscreme kann ebenfalls der gestressten Haut helfen, sich schneller zu erholen.
  • Wer aus Versehen beim ersten Mal Zupfen zu viele Haare entfernt hat, muss sich nicht beunruhigen, denn nach circa einer oder zwei Wochen beginnen die Haare wieder zu sprießen.
  • Eine weitere Möglichkeit, die Schmerzen in Grenzen zu halten besteht darin, den Haarwuchs über den Augen möglichst oft zu kontrollieren. Wenn immer nur wenige Härchen entfernt werden müssen, wird die Haut weniger gestresst und Rötungen oder Schwellungen entstehen nicht.

Bartformen: Welcher Bart passt zu wem?

Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Bärte getragen werden. Manche Männer haben sich nur deshalb zum Bart Tragen entschlossen, weil sie die allmorgendliche Rasur leid sind. Aber wer glaubt, dass er das Barthaar ungebremst sprießen lassen kann, der hat weit gefehlt. Bärte, die wuchern dürfen sehen ungepflegt aus. Selbst der Vollbart, der dichteste aller Bärte, muss hin und wieder gestutzt werden und in Form gehalten werden. Wer seinen Bart aus modischen Gründen trägt, der muss gleich zwei Dinge beachten:

Erstens sollte er sicher sein, dass die ausgewählte Bartform auch zu seiner Gesichtsform passt. Zweitens sollte der Bart, für den er sich entschieden hat nicht der Mode des letzten Jahrzehnts entsprechen, sondern heute in sein. Eine kleine Orientierungshilfe, um zu wissen, was gerade modisch angesagt ist, bietet die Prominenz. Dabei muss jedoch beachtet werden, dass es auch unter den Schauspielern und Sängern Einzelgänger gibt, die sich absichtlich einen eher außergewöhnlichen Bart zulegen.

Um sich für eine bestimmte der Bartformen zu entscheiden, müssen natürlich die wichtigsten Möglichkeiten das Gesichtshaar zu stutzen bekannt sein. Deswegen werden im folgenden Abschnitt die unterschiedlichen Bärte erklärt, wie sie geschnitten werden und mit welcher Gesichtsform sie getragen werden können.

Der 3 Tage Bart

Der Drei-Tage-Bart gehört zu den Bartformen, die sich am einfachsten “züchten” lassen. Er entsteht indem die Haare, die im Gesicht sprießen nach der Rasur drei Tage lang nicht gestutzt werden. Voraussetzung für einen gut aussehenden 3 Tage Bart ist, dass die Gesichtshaare gleichmäßig wachsen. Wenn die Barthaare circa 1,2 Millimetern messen, werden sie mithilfe des Rasierapparates auf dieser Länge gehalten.

Der 3 Tage Bart passt zu einem herzförmigen Gesicht, zu einer langen und einer schlanken Gesichtsform.

Der Schnurrbart

Schnurrbart ist nicht gleich Schnurrbart. Beim Bart, der nur über der Oberlippe getragen wird, kommt es auf die Länge an. Der Schnurrbart sollte keinesfalls über die Unterlippe nach unten wachsen. Seitlich kann der Schnurrbart entweder kurz gehalten werden, oder in langen Enden auslaufen und nach oben gezwirbelt werden.

  • Der Schnurrbart eignet sich hervorragend bei einem langen und einem schlanken Gesicht, weil er das Gesicht optisch unterbricht und es auf diese Weise voller wirken lässt.
  • Der Kaiser-Wilhelm-Bart mit den nach oben gedrehten Enden ist beim runden Gesicht nicht unbedingt empfehlenswert.
  • Ein ganz schmaler Schnurrbart, der sich nur unterhalb der Nase befindet, wird auch als Hitler-Bart bezeichnet und ist aus diesem Grund ein No-Go.
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Bartformen: Welcher Bart passt zu wem?

Der Kinnbart

Beim Kinnbart werden, wie der Name schon verrät, nur die Haare am Kinn stehen gelassen. Die Haare oberhalb des Mundes und seitlich davon werden ordentlich abrasiert. Eine Abwandlung des Kinnbartes ist der Ziegenbart, bei dem die Haare nur in der Mitte des Kinns stehen gelassen werden und dort bis zur Unterlippe hinauf reichen.

Der Ziegenbart passt gut zu einem runden, vollen Gesicht. Der Kinnbart kann auch zu einem Gesicht in Herzform optimal getragen werden.

Der Vollbart

Der Vollbart ist eine Verlängerung des Drei-Tage-Bartes. Es werden alle Gesichtshaare stehen gelassen und im Gegensatz zum 3 Tage Bart nicht auf 1,2 Millimeter getrimmt. Beim Vollbart muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Konturen des Bartes immer gut ausrasiert sind und dass die Haare gleichmäßig wachsen. Ist das nicht der Fall, muss mit dem Rasierapparat nachgeholfen werden, weil der Bart sonst ungepflegt wirkt.

Der Vollbart, der fast das ganze Gesicht bedeckt, sollte bei einem runden Gesicht gemieden werden. Zur länglichen und zur schlanken Gesichtsform passt er jedoch ebenso gut wie zum herzförmigen Gesicht.

Weitere Bartformen

  • Eine bisher noch unerwähnte Bartform ist der Backen- oder Kotelettenbart. Beim Kotelettenbart werden nur die seitlichen Haare im Gesicht stehen gelassen. Alles was rund um den Mund wächst, wird abrasiert.
  • Der kaiserliche Backenbart ist eine Kombination aus Kotelettenbart und Schnurrbart. Beide Formen können zwar bei langen, schlangen Gesichtsformen getragen werden, sind aber zur Zeit nicht in Mode.
  • Es gibt noch etliche weitere Formen, die sich aus Kombinationen der einzelnen Oberlippen- Backen- und Kinnbärte ergibt. Die bekanntesten Beispiele sind hierunter der Victor-Emanuel-Bart, wie zum Beispiel Johnny Depp ihn trägt. Der Victor-Emanuel-Bart setzt sich zusammen aus einem Schnurrbart und einem Kinnbart, der in der Mitte bis zur Unterlippe hochgezogen wird.
  • Eine weitere bekannte Bartvariante ist der Henriquatre. Die Barthaare bleiben an der Oberlippe, den Mundwinkeln und dem Kinn stehen. Ein bekannter Träger des Henriquatre ist Christoph Maria Herbst als Stromberg in der gleichnamigen Fernsehserie.

Augenringe entfernen – so werden Männer sie los

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Nach einer durchfeierten oder durchzechten Nacht wirkt Mann am nächsten Morgen müde und abgespannt. Schuld daran sind die Augenringe, die Männer alt aussehen lassen. Weil aber nicht jeder sehen soll, dass die letzte Nacht kurz war und vielleicht ein wenig zu tief ins Glas geschaut wurde, sollen die unschönen Augenringe entfernt werden.

Ursachen für Augenringe

Wer seine Augenringe wegbekommen möchte, sollte zunächst deren Ursache kennen. Es kann unterschiedliche Gründe haben, dass sich die Haut unter dem Auge verfärbt und/oder anschwillt. Ein allseits bekannter Grund für Augenringe der Männer ist zu wenig Schlaf.

Aber auch zuviel Stress kann ein Anschwellen der Äderchen, die sich in der Augengegend direkt unter der Haut befinden, bewirken. Übermäßiger Alkoholkonsum oder Drogenkonsum tragen ebenfalls zur Bildung von Ringen unter den Augen bei.

Während bei all diesen Ursachen Abhilfe geschaffen werden kann, indem der Auslöser beseitigt wird, gibt es Augenringe, deren Erscheinen genetisch bedingt ist. In diesem Fall können die dunklen Stellen nicht gänzlich entfernt werden, sondern mithilfe von Kosmetik lediglich überdeckt werden.

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Augenringe entfernen

Hausmittel gegen Augenringe

Um Augenringe bei Männern zu entfernen gibt es unterschiedliche Hausmittel. Je nach Ursache ist es natürlich am einfachsten den Grund für die Augenringe zu beseitigen. Wenn es dazu bereits zu spät ist, weil der Schlaf nicht nachgeholt werden kann oder der Alkoholgenuss bereits erfolgt ist, bleiben nur Maßnahmen, die am nächsten Morgen die Schwellung unter dem Auge eindämmen.

  • Um die Schwellung in den Griff zu bekommen hilft eine Eismaske. Dazu wird eine Gelmaske mit Klettverschluss benötigt, die es in der Drogerie zu kaufen gibt. Die Maske wird im Tiefkühlfach oder der Tiefkühltruhe aufbewahrt und bei Bedarf herausgenommen. Sie wird am Morgen für 15 Minuten aufgesetzt. Danach sollte die Schwellung zurückgegangen sein. Die Maske kann bis zum nächsten Gebrauch wieder im Tiefkühlschrank verschwinden.
  • Eine alternative zur Gelmaske sind Eiswürfel, die in einen Waschlappen gelegt werden. Sie können mithilfe eines Hammers grob zerkleinert werden. Dann wird auf jedes Auge ein mit Eis befüllter Waschlappen gelegt. Nach 15 Minuten wird der kühlende Waschlappen entfernt und die Schwellung ist zurückgegangen.
  • Ein ebenso bekanntes Hausmittel gegen Augenringe sind Gurkenscheiben. Um die Augenringe zu entfernen wird eine Salatgurke in Scheiben von einem halben Zentimeter geschnitten. Die frisch geschnittenen Scheiben werden auf die Augen gelegt und sobald sie warm oder trocken sind, durch neue Gurkenscheiben ausgetauscht. Nach circa 20 Minuten sollte die Gurke ihre Wirkung erfüllt haben.
  • Wer keine Gurke zur Hand hat, kann stattdessen Teebeutel verwenden. Dazu müssen zwei Teebeutel mit schwarzem Tee (denn der enthält das meiste durchblutungsfördernde Tein) in heißem Wasser durchziehen. Anschließend werden sie aus dem Wasser genommen und im Tiefkühlfach gekühlt. Wenn die Beutel kalt sind, wird auf jeden Augenring ein Teebeutel gelegt. Nach circa 10 Minuten hat das Tein seine Wirkung erfüllt. Die Teebeutel sind warm und können entfernt werden. Die Schwellung ist zurückgegangen und der dunkle Schatten der Augenringe ist verblasst.

Was können Männer noch gegen Augenringe tun?

Wer seine Augenringe nicht entfernen kann, oder keine Hausmittel dazu benutzen mag, hat die Möglichkeit sie mit Creme zu überdecken.

  • Zuerst sollten eine kühlende, koffeinhaltige Feuchtigkeitscreme oder ein Gel aufgetragen werden. Auch Lotions die Vitamin C, Ginkgo oder Ginseng enthalten regen die Blutzirkulation an und können zur Linderung der Augenringe bei Männern beitragen.
  • Anschließend wird die Farbe der Augenringe mit einem Abdeckstift neutralisiert. Das heißt, bei blauen Augenringen wird ein rosafarbener Abdeckstift benötigt. Bei bräunlich violetten Schatten kommt ein orangefarbener bis gelblicher Abdeckstift zur Anwendung und rötliche Augenringe werden mit dem grünen Korrekturstift neutralisiert.
  • Zum Schluss wird ein Aufheller (= Concealer), der zwei Nuancen heller sein sollte, als die eigene Hautfarbe, aufgetragen und mit den Fingerspitzen leicht eingeklopft.


Lippenpflege für Männer – Tipps gegen spröde Lippen

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Lippenpflege sollte für Männer kein Tabu sein, denn niemand wird gerne von rauen, spröden Lippen geküsst. Hinzu kommt, dass aufgesprungene Lippen unschön aussehen und beim Betroffenen Juckreiz auslösen können.

Gerade in der kalten Jahreszeit, wenn der Wechsel von trockener Heizungsluft zu kalter, feuchter Winterluft das Aufspringen der Lippen begünstigt, sollten Männer an Lippenpflege denken. Es eignen sich sowohl altbekannte Hausmittel wie Cremes oder Pflegestifte der Kosmetikindustrie. Allerdings gibt es bei der Lippenpflege für Männer einiges zu beachten.

Wie bekommen Männer schöne Lippen?

Weil die Ursachen für spröde Lippen, wie Stress, niedrige Temperaturen oder eine falsche Ernährung nicht immer ausreichend bekämpft werden können, bedarf die empfindliche Haut der Lippen einer speziellen Pflege.

Im Gegensatz zur übrigen Gesichtshaut sind auf den Lippen weder Schweißdrüsen noch Talgdrüsen vorhanden, sodass der dünnen Haut keine körpereigene Schutzschicht geboten wird. Deshalb muss von außen nachgeholfen werden.

Wenn die Lippen besonders spröde und rissig sind und auch in den Mundwinkeln aufgerissen, rot und gereizt sind, kann eine zinkhaltige Creme wie zum Beispiel die bekannte Penatencreme oder Bepanthencreme Wunder wirken. Die Creme wird am besten vor dem Schlafengehen aufgetragen. So kann sie über Nacht einwirken und die Heilung beschleunigen.

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Lippenpflege bei Männern

Lippenbalsam für Männer

Wer sich nicht auf eine Creme aus der Kosmetikindustrie verlassen möchte, kann sich mit ganz einfachen Hausmitteln sein Lippenbalsam für die Lippenpflege selber herstellen. Das hat den Vorteil, dass keine unnötige Chemie enthalten ist und außerdem der von Männern zu recht gefürchtete Glanzeffekt beim selbst gemachten Lippenbalsam ausbleibt. Die Zutaten werden unverfänglich in der Lebensmittelabteilung des Supermarktes erstanden.

  • Benötigt werden 1 Esslöffel Quark und ein Esslöffel Honig.
  • Die beiden Zutaten werden in einer kleinen Schüssel gut verrührt.
  • Anschließend wird die dickflüssige Creme mit einer weichen Zahnbürste auf die Lippen aufgetragen und ganz vorsichtig einmassiert.
  • Durch die Borsten der Zahnbürste werden lose Hautschuppen gelöst.
  • Nach circa 10 Minuten Einwirkzeit wird der selbst hergestellte Lippenbalsam mit einem Papiertaschentuch abgewischt und somit wird gleichzeitig die lose Haut entfernt.
  • Der Lippenbalsam sollte so oft wie möglich aufgetragen werden, denn er trägt nicht nur zur Heilung und Durchblutungsförderung der Lippen bei, sondern beugt auch spröden Lippen effektiv vor.

Wer weder Honig noch Quark im Hause hat, kann den Honig durch Zucker und den Quark durch kalt gepresstes Olivenöl ersetzen. Aus Zucker und Öl wird ebenfalls eine breiige Masse gerührt, die sich mithilfe der Zahnbürste auftragen und einmassieren lässt.

Wer seine Lippen im Winter vor der kalten Luft schützen möchte und deshalb einen Schutz sucht, den er auftragen kann, bevor er das Haus verlässt, kann statt des selbst gerührten Lippenbalsams die Lippen mit reinem Honig einreiben.

Dabei sollte der Honig nicht zu dick aufgetragen werden, damit die Lippen nicht unnatürlich wirken. Der reine Honig hat gegenüber Lippenpflegeprodukten aus der Kosmetikindustrie den Vorteil, dass es sich erstens um ein Naturprodukt handelt, das zweitens gut schmeckt.

Lippenpflegestifte

Leider halten die Lippenpflegestifte nicht immer das, was sie versprechen. Bevor ein kosmetischer Pflegestift zur Anwendung kommt, sollten seine Inhaltsstoffe einer genauen Prüfung unterzogen werden.

  • Lippenpflegestifte, die Wachs enthalten sind bei spröden Lippen ungeeignet, da das Wachs bei häufiger Anwendung die empfindliche Haut der Lippen noch schneller reißen lässt.
  • Bei Stiften zur Lippenpflege sollte darauf geachtet werden, dass sie natürliche Inhaltsstoffe wie Jojobaöl, Sesamöl oder Olivenöl enthalten.
  • Positiv auf die Heilung und die Pflege der Lippen wirken sich auch das Provitamin A und Vitamin E aus, die ebenfalls im Pflegestift enthalten sein sollten.
  • Als geschmeidige Basis sollte Vaseline statt Wachs dienen.
  • Wer den Pflegestift beim Skifahren einsetzen will, sollte zusätzlich darauf achten, dass er einen UV-Schutz beinhaltet.
  • Unbedingt vermieden werden, sollten Lippenpflegestifte die Paraffine enthalten.

Haarwachstum anregen: welche Haarwuchsmittel gibt es für Männer?

Weil circa 70 Prozent der männlichen Bevölkerung irgendwann mit der angehenden Glatze zu kämpfen hat, ist das Thema Haarwuchsmittel für viele eine wichtige Angelegenheit. Wer merkt, dass sich die Haare an den Schläfen zu lichten beginnen oder dass der Oberkopf langsam kahl wird, macht sich Gedanken, wie er das spärliche Haarwachstum anregen kann.

Im Handel werden zu diesem Problem viele unterschiedliche Shampoos, Medikamente und Wundermittel angeboten. Und aus dem Überlieferungsschatz der Großeltern sind zahlreiche Hausmittel bekannt.

Haarwachstum bei Männern

Normalerweise lebt ein Kopfhaar circa sieben Jahre. Bei Männern, die unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, ist diese Lebensphase jedoch stark verkürzt. In seinem Lebenszyklus wächst das Haar täglich circa drei Millimeter.

Die Wachstumsphase ist genetisch bedingt und dauert zwischen zwei und vier Jahren. Nach einer kurzen Übergangsphase erfolgt eine Ruhezeit des Haares in der es nicht mehr wächst. Nach dieser Zeitspanne fällt das Haar aus.

Auch die Ruhephase ist bei jedem Mann unterschiedlich lang. Ist diese Periode vorüber, wächst aus dem Haarfollikel ein neues Haar und der Zyklus beginnt von vorne. Aus einem Haarfollikel kann etwa zehnmal ein neues Haar wachsen, danach stirbt der Follikel ab.

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Das Haarwachstum anregen

Natürliche Haarwuchsmittel

Natürliche Haarwuchsmittel können das Haarwachstum zwar nicht beschleunigen, aber sie können die Durchblutung der Kopfhaut anregen und auf diese Weise zu einer längeren Lebensphase des einzelnen Haares beitragen. Zu den natürlichen Haarwuchsmitteln zählen folgende Hausmittel:

  • Die einfachsten Tipps, um das Haarwachstum anzuregen sind eine gründliche Kopfhautmassage während des Haarewaschens und ein ausgiebiges Bürsten der Haare jeden Morgen. Durch beide Maßnahmen wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt, was zur Verlängerung der Lebensphase der Haare beiträgt.
  • Auch die Ernährung trägt dazu bei, das Haarwachstum anzuregen. Wer viel Fisch isst, Milchprodukte und Sojabohnen zu sich nimmt, der führt dem Körper die für das Haarwachstum notwendigen Proteine zu. Der Mineralstoff Zink, der ebenfalls für das Wachsen der Haare notwendig ist, befindet sich in Sonnenblumenkernen, Innereien, rotem Fleisch, Nüssen und Muscheln.
  • Weil auch das Vitamin D dem Haarwachstum förderlich ist, ist der Sommerurlaub im sonnigen Süden ein wahres Wundermittel für die Haare. Denn die UV-Strahlen fördern die Bildung von Vitamin D und tragen somit zum gestärkten Haarwachstum bei.
  • Zusätzlich hilft ein Power-Mix, der sich aus einem Löffel Weizenkeimöl, einem Löffel Honig und der gleichen Menge Bierhefe zusammensetzt. Alle drei Zutaten werden in ein Joghurt gerührt und sollten täglich zum Frühstück verzehrt werden.
  • Von außen kann die Kopfhautdurchblutung durch eine Spülung mit Rosmarinwasser nach der Haarwäsche angeregt werden.

Haarwuchsmittel gegen Haarausfall

Während von der Kosmetikindustrie zahlreiche Mittel angeboten werden, die den Haarausfall laut Testergebnissen der Stiftung Warentest nicht effektiv stoppen können, haben sich in der Arzneimittelindustrie drei Stoffe als wirksam erwiesen.

  1. Durch die Stoffe Finasterid und Alfatradiol wird der erblich bedingte Haarausfall gestoppt. Beide Wirkstoffe vermindern die Bildung des Hormons, das für den Ausfall der Haare verantwortlich ist. Finasterid oder Alfatradiol sind in den Arzneimitteln Propecia beziehungsweise Pantostin enthalten.
  2. Minoxidil ist ein Wirkstoff, der die Durchblutung der Kopfhaut fördert, den Haarausfall stoppt und nach circa vier Monaten auch ein neues Haarwachstum in Aussicht stellt. Dieser Stoff ist in dem Arzneimittel Regaine enthalten. Regaine dient der äußerlichen Anwendung. Es kann nur das Haarwachstum am Oberkopf anregen und hilft nicht gegen Geheimratsecken. Auch stellen sich sichtbare Erfolge erst nach circa 12 Monaten ein. Das Haarwachstum wird nur dann angeregt, wenn der Haarausfall weniger als zehn Jahre zurückliegt. Die besten Ergebnisse zum neuerlichen Haarwachstum werden bei dunkelhaarigen Männern erzielt, die nicht älter als 50 Jahre sind. Die lichte Stelle sollte nicht größer als zehn Zentimeter im Durchmesser sein.

Fazit: Weder von den Hausmitteln zur Anregung des Haarwuchses noch von den Haarwuchsmitteln, die im Handel erhältlich sind, sollten Wunder erwartet werden.

Natürliche Haarwuchsmittel tragen immer nur zu einem gesteigerten Haarwuchs bei, sie kurbeln keinen neuen Haarwuchs an. Wirksame chemische Haarwuchsmittel weisen oft Nebenwirkungen auf und bringen auch nur bedingt Erfolge, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind.

Was hilft gegen Schuppen?

Wenn sich ein weißer Schuppenstaub auf der Schulter breitmacht, sieht das äußerst unschön aus. Es verschreckt neue Kontakte und widert selbst alte Bekannte an. Aber auch für den Betroffenen sind die Schuppen unangenehm. Denn häufig geht der weiße Schnee, der auf eine trockene Kopfhaut zurückzuführen ist, mit erheblichem Juckreiz einher.

Um selber nicht unter der weißen Pracht zu leiden und von anderen nicht gemieden zu werden, muss bei Schuppen schnellstens Abhilfe geschaffen werden.

Shampoo gegen Schuppen

Die Kosmetikindustrie bietet zahlreiche Shampoos gegen Kopfschuppen an. Anti-Schuppen-Shampoos sorgen nicht nur für die Reinigung der Kopfhaut, sondern wirken gleichzeitig antibakteriell und hautberuhigend. Weil sie durch eine Veränderung des pH-Wertes der Haut in das natürliche Gleichgewicht eingreifen, sollten sie nicht zur Dauerlösung gegen Schuppen werden.

Wichtiger ist es die Ursache für die weiße „Pracht“ zu ergründen. Weniger ist beim Haarewaschen oft mehr. Weil zu viele Haarwasser und Stylingprodukte für das Austrocknen der Kopfhaut und eine daraus resultierende Schuppenbildung verantwortlich sein können, sollte auf die Anwendung von allzu vielen Pflegeprodukten verzichtet werden.

Anti-Schuppen-Shampoos sollten nur der schnellen Lösung dienen. Eine dauerhafte Anwendung ist nicht empfehlenswert.

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Was hilft gegen Schuppen?

Hausmittel gegen Schuppen

Schon zu Großvaters Zeiten war das Problem von Schuppen und trockener und gereizter Kopfhaut bekannt. Daher finden sich auch unter den Hausmitteln viele Mixturen, um dem weißen Staub Einhalt zu gebieten.

  • Ein selbst gemachtes Anti-Schuppen-Shampoo setzt sich aus einem Eigelb und dem Saft einer halben Zitrone zusammen. Der Eidotter wird mit dem Zitronensaft vermischt und auf das nasse Haar gegeben. Die Mixtur muss gut einmassiert werden und sollte mindestens drei Minuten einwirken. Danach wird das Zitronen-Ei-Shampoo mit lauwarmem, klarem Wasser gründlich ausgespült.
  • Damit sich die gestresste, trockene Kopfhaut beruhigen kann und die notwendige Feuchtigkeit nachtanken kann, wird sie über Nacht mit Olivenöl behandelt. Das Öl wird vorsichtig in die Kopfhaut einmassiert. Dann wird das Haar mit einer Haushaltsfolie abgedeckt und um den Kopf wird ein Handtuch gewunden. Am nächsten Morgen wird das Öl mit einem milden Babyshampoo ausgewaschen.
  • Auch ein selber hergestelltes Haarwasser kann gegen die Schuppenbildung helfen. Für das Haarwasser wird eine Handvoll Brennnesselblätter gesammelt. Die Blätter werden in eine Teekanne gegeben und anschließend wird ein halber Liter Apfelessig zum Kochen gebracht. Der kochende Obstessig wird über die Brennnesselblätter gegossen und mindestens zehn Minuten stehen gelassen. Nach dieser Zeit werden die Nesselblätter entfernt und das Haarwasser kann verwendet werden.
  • Ein häufig genanntes Hausmittel gegen Schuppen ist auch das Teebaumöl. Dabei ist jedoch zu beachten, dass einige Menschen auf Teebaumöl allergisch reagieren. Vor der Anwendung sollte daher ein kleiner Test erfolgen. Wer nicht allergisch gegen Teebaumöl ist, der mischt circa 20 Tropfen des Öls mit einem milden Haarshampoo und wäscht mit dieser Mixtur wie gewohnt seine Haare.

Weitere Mittel gegen Schuppen

Zusätzlich zu den selbsthergestellten Hausmitteln gibt es ein paar Tipps, die beim Eindämmen der Schuppenbildung helfen können. Weil jede Hautirritation eine Ursache hat, kann die Schuppenbildung sowohl in einer falschen Ernährung begründet sein, wie auch in der Einnahme von Medikamenten, die das Austrocknen der Kopfhaut fördern.

Hormonelle Umstellungen können für eine übermäßige Talgproduktion und eine daraus resultierende Schuppenbildung verantwortlich sein, oder Stress und häufiger Temperaturwechsel bedingen das Entstehen von Schuppen. Wer die Ursache für seine Kopfschuppen erkannt hat, kann auf ganz natürlichem Weg Abhilfe schaffen.

  • Hormonell oder krankheitsbedingter Schuppenbefall sollte stets vom Arzt begutachtet und behandelt werden.
  • Ist Stress der Faktor, der für den weißen Schnee verantwortlich ist, muss er beseitigt werden.
  • Wer in seiner Ernährung Mängel entdeckt, der sollte bei einer vermehrten Schuppenbildung darauf achten, dass er ausreichend Zink zu sich nimmt. Zink ist in Haferflocken, Hühnerfleisch und Meerestieren reichlich enthalten.
  • Der Alkoholgenuss sollte eingeschränkt werden und statt übermäßigem Kaffeetrinken, sollte öfter auf einen Kräutertee zurückgegriffen werden.
  • Wichtig sind Vitamine und Mineralstoffe.
  • Schädlich können sich Zucker und Weißmehlprodukte auswirken.

Antitranspirant oder Deo – was hilft besser?

Schwitzen ist zwar ein natürlicher Vorgang, dennoch stört der unangenehme Schweißgeruch die Mitmenschen, und Schweißflecken unter den Achseln sehen unschön und ungepflegt aus. Der Mensch schwitzt nicht nur bei starker Hitze. Er neigt auch bei Angst- und Stresszuständen, bei Übergewicht, bei scharfem Essen oder nach übermäßigem Alkohol- oder Kaffegenuss zu verstärktem Schwitzen.

Deswegen gibt es viele Gelegenheiten an denen sich die hässlichen Flecken auf der Kleidung bilden und die Mitmenschen sich naserümpfend abwenden. Damit das nicht passiert, werden von der Kosmetikindustrie zahlreiche Deodorants und Antitranspirants angeboten. Wie sich am Namen unschwer erkennen lässt, handelt es sich dabei um zwei Produkte mit unterschiedlicher Wirkung.

Wie funktioniert das Deo?

Das Deodorant wurde in erster Linie für die Mitmenschen erfunden. Es verhindert nicht das Schwitzen und hat somit keinen Einfluss auf die Ausbreitung von nassen Schweißflecken auf der Kleidung. Im Deo sind zwar einige Wirkstoffe enthalten, die Feuchtigkeit aufsaugen, aber das Deodorant besteht hauptsächlich aus Parfümen, die dem unangenehmen Schweißgeruch entgegenwirken.

Beim Schwitzen bilden sich in dem warmen, feuchten Milieu des Schweißes Bakterien, die sich von der Flüssigkeit, die der Körper über die Hautporen ausscheidet, ernähren. Je mehr Schweiß umso leichter können sich die Bakterien vermehren. Der unangenehme Geruch beim Schwitzen entsteht durch die Ausscheidungsprodukte beim Stoffwechsel der Bakterien.

Durch die Parfüme, die im Deo enthalten sind, wird dieser Gestank überdeckt. Außerdem beinhalten die meisten Deodorants Wirkstoffe wie Alkohol, die durch Desinfizierung die Vermehrung der Bakterien eindämmen und vorhandene Bakterien abtöten. Allerdings können sich diese Stoffe hautreizend auswirken.

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Antitranspirant, oder Deo?

Wie funktioniert ein Antitranspirant?

Wer die Wortzusammensetzung Anti-Transpirant auseinandernimmt, kann sich schon denken wie dieses Mittel funktioniert. Anti heißt bekanntlich “gegen” und transpirieren bedeutet “schwitzen”. Ein Antitranspirant ist etwas, das gegen das Schwitzen wirkt.

Das funktioniert, weil in diesen Mitteln Salze enthalten sind, die mithilfe von wenig Schweiß eine hauchdünne gelartige Schicht auf der Haut bilden. Diese Schicht verstopft die Schweißporen, sodass an Stellen, wo das Antitranspirant aufgetragen wurde, weniger Feuchtigkeit (Schweiß) durch die Haut abgegeben werden kann.

Der Schweißfluss wird gehemmt und die Kleidung bleibt trockener. Weil sich bei weniger Schweiß auch weniger Bakterien bilden können, wird der unangenehme Geruch ebenfalls eingeschränkt. Einen 100prozentigen Schutz gegen Schwitzen bildet das Antitranspirant jedoch nicht, da die Hautporen nicht vollständig verstopft werden und somit eine geringe Menge Schweiß trotz des Antitranspirants austreten kann.

Fazit: Antitranspirant oder Deo? Eine allgemeine Lösung lässt sich, wie so oft, auch bei der Wahl zwischen Antitranspirant und Deodorant nicht aufstellen.

  • Wer zu starkem Schwitzen neigt, ist sicherlich mit einem Antitranspirant besser bedient, weil es nicht nur den Geruch bindet, sondern auch den Feuchtigkeitsfluss hemmt.
  • Wer von Natur aus besonders empfindliche Haut hat, oder durch eine Achselhaarrasur die Haut gereizt hat, der sollte das Deo anwenden, weil es keine Salze enthält und oft hautverträglicher ist, als ein Antitranspirant.

Übrigens gibt es auch eine Zusammensetzung aus Antitranspirant und Deodorant. Dabei handelt es sich um das sogenannte Intensiv-Deo. Diese Deodorants enthalten Parfüme zur Geruchsüberdeckung und beinhalten ebenfalls eine geringe Menge der für die Schweißeindämmung verantwortlichen Salze. Weil der Salzgehalt der Intensiv-Deos geringer ist als beim Antitranspirant werden sie von empfindlicher Haut besser vertragen.

Tipps gegen Schweißgeruch

Auch auf natürliche Weise kann dem lästigen Schwitzen und dem unangenehmen Geruch vorgebeugt werden:

  • Schweiß, der durch Stress oder Angst ausgelöst wird, kann durch autogenes Training oder Akupunktur, die beide die unangenehmen Zustände eindämmen, eingeschränkt werden.
  • Kleidung, die aus natürlichen Stoffen wie Wolle oder Baumwolle besteht, saugt den Schweiß besser auf und vermindert dadurch die Bakterienbildung, die für den schlechten Geruch verantwortlich ist.
  • Eine Rasur der Achselhaare verringert die Oberfläche, auf der sich die Bakterien ausbreiten können und trägt somit ebenfalls zur Geruchsminderung bei.
  • Wer viel schwitzt, sollte keine eng anliegende Kleidung tragen, da bei weiten Kleidungsstücken der Körper besser belüftet wird und die Schweißbildung eingedämmt wird.
  • Wechselduschen am Morgen, die mit kaltem Wasser enden, regen die Durchblutung an und ziehen die Blutgefäße und die Poren der Haut zusammen. Auf diese Weise wird der Schweißfluss ebenfalls eingedämmt.

Haarentfernung für Männer – die besten Methoden

Während noch vor einigen Jahren eine starke Körperbehaarung als besonders männlich galt, setzt sich nun auch in Europa durch, was in Asien bereits seit Jahrtausenden eine Selbstverständlichkeit ist. In Ägypten wurde die Haarentfernung unter den Achseln und im Intimbereich bei Männern und Frauen schon vor über dreitausend Jahren routinemäßig betrieben.

Weil ohne Haare hygienischer und geruchsärmer ist, setzt sich haarlos zunehmend auch im europäischen Raum durch. Um das “Fell” loszuwerden gibt es verschiedene Möglichkeiten der Haarentfernung für Männer, die sich in Schmerzhaftigkeit, Anwendungsdauer und dem Anhalten des Ergebnisses unterscheiden.

Enthaarungscreme – sanfte Haarentfernung

Die Enthaarungscreme ist für schmerzempfindliche Männer besonders gut geeignet, denn sie tut nicht weh. Weil aber nicht jeder die Inhaltsstoffe der Enthaarungscreme verträgt, sollte die Creme vor der Anwendung an einer kleinen Hautstelle getestet werden. Wenn die Creme weder Rötungen noch Juckreiz hervorruft, kann sie aufgetragen werden.

Die Enthaarungscreme wird zur Haarentfernung bei Männern unter den Achseln, am Rücken, an der Brust, den Beinen und im Intimbereich angewendet. Die Creme wird dick auf den Haaren verteilt, sodass sie vollständig bedeckt sind.

Nach einer Einwirkzeit von circa 10 Minuten (siehe Packungsbeilage) werden die Haare, die sich durch die Enthaarungscreme abgelöst haben, mit der beiliegenden Spachtel abgehoben. Anschließend wird die Haut mit viel lauwarmem Wasser gründlich abgespült und danach mit einer Feuchtigkeitscreme gepflegt.

Die glatte Haut kann mit dieser Methode bis zu zwei Wochen anhalten.

Rasieren – kurzzeitige Haarentfernung

Ebenfalls schmerzfrei ist die Haarentfernung für Männer mit dem Rasierapparat. Das Anwendungsgebiet des Rasierapparates oder der Rasierklinge ist groß, denn es können Rücken, Beine, Brust, Achseln, der Intimbereich und das Gesicht und der Kopf von Haaren befreit werden.

Allerdings ist diese Haarentfernung nicht von langer Dauer. Schon am nächsten Tag können wieder Stoppeln sichtbar werden.

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Die besten Methoden zur Haarentfernung

Epilieren und Wachs – schmerzhaft, hält aber länger

Eine weitere Methode zur Haarentfernung bei Männern ist das Epilieren. Ein Epiliergerät besteht aus vielen kleinen Pinzetten, die mehrere Haare gleichzeitig aus der Haut herausziehen. Das hört sich schmerzhaft an und das ist es auch.

Wer es dennoch wagen möchte, den Haarwuchs an den Beinen, auf der Brust, unter den Achseln, am Rücken oder im Intimbereich auf diese Art loszuwerden, sollte darauf achten, dass die Haare trocken sind. Das Epiliergerät greift schon bei einer Haarlänge von weniger als einem halben Millimeter.

Der große Vorteil der Haarentfernung durch Epilieren liegt darin, dass sich weniger Hautirritationen ergeben als bei der Rasur. Außerdem hält die glatte Haut nach der Epilation für circa vier bis sechs Wochen an.

Noch schmerzhafter als das Epilieren ist die Haarentfernung für Männer mit Wachs. Es gibt zwei unterschiedliche Arten: die Kaltwachs- und die Warmwachsmethode.

  • Bei der Kaltwachsmethode werden fertige Wachstreifen in der Drogerie gekauft, in der Hand angewärmt, auf die zu enthaarende Stelle aufgelegt und dann mit einem schnellen Ruck entgegen der Haarwuchsrichtung abgezogen.
  • Bei der Warmwachsmethode wird Wachs aus der Tube im Wasserbad erhitzt und mit einer Spachtel auf die Haut aufgetragen. Es wird ein beiliegender Stoffstreifen darübergelegt und nach dem Erkalten des Wachses wird der Stoffstreifen entgegen der Haarwuchsrichtung schnell und ruckartig abgezogen.

In beiden Methoden bleiben die Haare im Wachs kleben und werden aus der Haut herausgezogen. Die Haarentfernung mit Wachs eignet sich für die Beine, den Rücken, die Brust und die Achseln. Im Intimbereich ist Vorsicht geboten.

Nach der Wachsbehandlung bleibt die Haut für circa vier bis sechs Wochen haarlos.

Dauerhafte Haarentfernung für Männer

Wer unter starker Körperbehaarung leidet oder die lästige Haarentfernung nicht allmonatlich wiederholen möchte, der spielt vielleicht mit dem Gedanken sich die Haare dauerhaft entfernen zu lassen. Für die dauerhafte Haarentfernung bei Männern gibt es zwei unterschiedliche Methoden. Zum einen können die Haare mit dem Laser entfernt werden und die zweite Art ist die IPL-Methode (Intensed Pulsed Light).

Beide Möglichkeiten der Haarentfernung sind nicht billig und wirken hauptsächlich bei dunklen Haaren. Die Lasermethode ist für kleinere Flächen wie zum Beispiel den Achselbereich geeignet, während mit der IPL-Methode auch größere Hautflächen enthaart werden können.

Starkes Schwitzen – das hilft

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Schwitzen ist natürlich. Beim Menschen sind die Schweißdrüsen über den ganzen Körper verteilt. Schweiß ist eine klare, geruchslose Flüssigkeit, die zum größten Teil aus Wasser besteht. Außer Wasser enthält der Schweiß Salze, Mineralstoffe und weitere Stoffe, die Pilzen und Bakterien auf der Haut entgegenwirken.

Selbst ohne sich zu bewegen, und bei normaler Außentemperatur scheidet der Mensch circa einen Liter Wasser pro Tag aus. Ein Leistungssportler kann durch Schwitzen bis zu drei Liter Flüssigkeit pro Stunde verlieren. Natürlich muss dieser Wasser- und Mineralstoffverlust durch vermehrtes Trinken wieder ausgeglichen werden.

Warum wir schwitzen

In erster Linie dient das Schwitzen beim Menschen dem Temperaturausgleich. Wenn die Außentemperatur ansteigt, weiten sich die Poren, die Durchblutung der Haut wird gesteigert und die überschüssige Wärme wird durch den Schweiß nach außen abgegeben. Auf diese Weise wird die Körpertemperatur stabil gehalten.

Auch beim Sport findet durch die vermehrte Körperbewegung eine stärkere Energieverbrennung statt und es entsteht eine erhöhte Temperatur, die durch das Schwitzen reguliert wird.

Der typische Schweißgeruch wird durch den Stoffwechsel von Bakterien hervorgerufen, die sich auf der Haut befinden und sich vom menschlichen Schweiß ernähren.

Ein weiterer Grund für das Schwitzen liegt in Stress- oder Angstsituationen begründet. Bei dieser Art Schwitzen handelt es sich um den sogenannten “kalten Schweiß”, denn er ist von der Außentemperatur unabhängig.

Hierfür sind Schweißdrüsen verantwortlich, die sich unter den Achseln, im Intimbereich und im Bereich der Brustwarzen befinden. Die Flüssigkeit, die in Stresssituationen als Schweiß abgesondert wird, enthält neben Wasser Proteine und Lipide. Sie ist nicht klar, sondern milchig-trüb und riecht nach Schweiß.

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starkes Schwitzen

Ursachen für starkes Schwitzen

Übermäßig starkes Schwitzen ist in vielen Situationen völlig normal, während es in manchen Fällen zu einer genaueren Analyse Anlass geben sollte.

  • Weil beim Sport durch die vermehrte Muskelbewegung eine höhere Energieverbrennung stattfindet, steigt die Temperatur des Körpers an. Um einen Ausgleich zu schaffen, schwitzt der Mensch. Durch den Schweißausstoß wird die Wärme nach außen abgegeben und die Körpertemperatur wird reguliert.
  • Ein anderer Grund für starkes Schwitzen findet sich nachts. Viele Männer stellen beim Aufwachen fest, dass das Kopfkissen oder gar das Betttuch nassgeschwitzt ist. Der nächtliche Schweiß kann verschiedene Ursachen haben. Entweder ist die Schlafzimmertemperatur zu hoch oder die Zudecke ist zu warm. Auch ein Stressabbau, der in den nächtlichen Träumen bewältigt wird, kann zu verstärktem nächtlichen Schwitzen führen.
  • Weil durch übermäßigen Nikotin- oder Alkoholgenuss die Blutgefäße verändert werden, kann das ebenfalls zu verstärktem Schwitzen im Schlaf führen.
  • Unter den Achseln ist die Schweißproduktion oft besonders stark. Das liegt daran, dass sich in diesem Bereich zwei unterschiedliche Arten von Schweißdrüsen befinden und der Schweiß sich außerdem durch die starke Behaarung besser verteilen kann. Unter den Achseln befinden sich sowohl Schweißdrüsen, die der Temperaturregulation des Körpers dienen, als auch Schweißdrüsen, die bei Stress- und Angstsituationen zum Einsatz kommen.

Wer feststellt, dass er übermäßig stark schwitzt, ohne dass einer der oben genannten Gründe Anlass geben könnte, der sollte einen Arzt aufsuchen. Übermäßig starkes Schwitzen kann auch die Begleiterscheinung von Stoffwechselerkrankungen, von Hormonstörungen oder ein Vorbote für andere Krankheiten sein.

Was tun gegen starkes Schwitzen?

Es gibt zwei Produkte, die im Handel gegen den Schweißgeruch und die unschönen nassen Flecken unter den Achseln angeboten werden: das Deodorant und das Antitranspirant.

Während das Deo hauptsächlich Duftstoffe beinhaltet, die den schlechten Geruch beim Schwitzen übertünchen, enthält das Antitranspirant Salze. Die Salze verbinden sich mit dem Schweiß und bilden da, wo das Mittel aufgetragen wurde, eine gelartige Schicht auf der Haut. Dadurch werden die Poren verstopft und es kann weniger Schweiß austreten.

Wer stark schwitzt, trägt das Antitranspirant nach dem Duschen unter den Achseln auf. Im Gegensatz zum Deo, das bei Bedarf häufig aufgesprüht werden kann, sollte das Antitranspirant nur einmal am Tag benutzt werden. Seine Wirkung hält 24 Stunden an.

Einen vollständigen Schutz gegen das Schwitzen bietet das Antitranspirant jedoch nicht. Es kann aber den Schweißausstoß bis zu 60 Prozent eindämmen.